Ein visionäre Folge von Szenen, in unserer expressionistischen Vision inspiriert von Gedichten und Werken von Lorca, die er während seiner Reise nach Amerika im Jahre 1929 geschrieben hat, wird über die Vielfalt erzählen: die Vielfalt der Rassen, der sexuellen Vielfalt, die sozioökonomische und politische Vielfalt; diese werden über die Ermordung des Dichters bestimmen....
Mit dieser Reise wir Lorca eine andere Realität als das erstickende Regime von Primo de Rivera entdecken, und fast offen seine Sexualität in einer freien Welt ohne Verschwiegenheiten leben können; eine Welt, die aber durch die Entfremdung des Menschen gekennzeichnet wird, der in der modernen Gesellschaft wo Mechanismen in der Wenige über Viele dominieren gefangen ist.
Die letzte Etappe seiner Reise führt ihn nach Kuba, wo es Lorca liebte, die Abende im "Alhambra" zu verbringen, ein Theater für Männer, wo eine politische Satire herrschte, die durch sexuelle Anspielungen gekleidet wurde.
LORCAbaret will ein Varieté sein, der überarbeitet und für unsere Zwecke angepasst wurde, als wäre es eine Vielzahl von "Alhambra" Abende für Lorca und über Lorca: ein Varieté, geliebtes Genre des Manifest der Futuristen, mit Bildern über Schauspiel, Gesang oder Tanz. Der Prolog und Epilog ist vom berühmten Musical "Cabaret" inspiriert, welcher auch im Jahr 1929 gesetzt ist, und die Ähnlichkeiten zwischen dem Nationalsozialismus und der Franco-Diktatur, die zur Erschießung von Lorca bringen wird, sind von einfacher Erkennung, in diesem Theaterstück der beginnt, wie es endet. Wie "die Öffentlichkeit" ein Werk der "nicht darstellbar" ist, wie Lorca selbst es nannte, "weil es der Spiegel der Öffentlichkeit ist: es bedeutet, eine Parade der persönlichen Schicksale der Einzelnen in Szenen zu setzten, dh die Abweichungen unserer Gesellschaft. Und wir, beringt durch die optische Wirkung eines anspruchsvollen und doch kräftigen Varietè, werden auf der Bühne die Exemplare des menschlichen Willen vorführen, die Momenten und Stimmungen von Lorca und die Diskriminierung in Amerika, oder an die Tragödien, erinnern werden, die uns quälen ... Denn gestern wie heute bringen die Diskriminierungen jeglicher Art, seien diese sexueller, sozio-ökonomischer oder rassistischer Basis, im Allgemeinen noch immer ihre Opfer. Und dieser grausame Mord, der noch keine Ende gefunden zu haben scheint, ist eine große Beleidigung der Menschenwürde und muss immer wieder der Menschheit gezeigt werden.
Die Show, für der ein erwachsenes Publikum empfohlen wird, sieht auf der Bühne 10 beteiligte Künstler, die im Guten und Schlechten, im Unbehagen und Vergnügen, die obigen Inhalte aufführen werden.
Technische Voraussetzungen
Parkmöglichkeit und Ladeplatz
Basis Audio + Licht Anlage des Theaters
Video für Bildprojektionen auf Wand
Komplett abdunkelbar
Dauer Performance ca. 60 Minuten.
Text und Musik angemeldet
Verfügbarkeit von April 2010
Cast der Studioaufführung vom Oktober 2010 in Mailand:
Regie und Bühnenbild von Simone Nardini
Choreographie di Giacomo Angelini
Bühnenelemente und Masken von Carlo Sessa
Gesang Direktion von Michelangelo Nari
Video von Gianvito Cofano und Alberto Mocellin
Live Musik von Omero Affede
Licht und Kostüme von Norberto D?Aymaville
Fotos und Grafik von Andrea Minoia ©